Wohnraumgestaltungen lassen sich oft nicht eindeutig einem bestimmten Stil zuordnen. Dennoch ist es hilfreich zu wissen, was die verschiedenen Einrichtungsstile charakterisiert. Auf dieser Basis lassen sich unterschiedliche Stile kombinieren, sodass ein abwechslungsreiches Interieur entsteht.
Soll eine Einrichtung komplett homogen in einem Stil gehalten sein, gibt es dennoch viele Möglichkeiten, einen Raum dynamisch und akzentreich zu gestalten. Tipps dazu finden Sie in den jeweiligen Abschnitten zu den Einrichtungsstilen.
Moderner Einrichtungsstil

Modern ist ein sehr weit gefasster Stilbegriff. In der Inneneinrichtung bezieht er sich jedoch auf einen Designtrend, der um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert entstand. Funktionalität und Schlichtheit waren die neuen Schlagworte, einfache Designs mit klaren Linien die Merkmale der neuen Möbel.
Möbel im modernen Stil
Form follows function ist das Credo des modernen Möbelstils. Multifunktionale Möbel mit durchdachten Funktionen sollen das Wohnen so angenehm wie möglich machen. Gleichzeitig soll das Auge so wenig wie möglich vom Wesentlichen abgelenkt werden: Gerade Linien, schlichte Designs und glatte Oberflächen sind Merkmale moderner Einrichtungen. Kurven und Verzierungen sind kaum zu finden. Dieser Stil lässt sich wohl am besten mit dem englischen Begriff „sleek“ beschreiben.
Der moderne Möbelstil zeichnet sich zudem durch eher niedrige Möbel aus, die die horizontalen Linien des Raumes betonen. Geometrische Formen tauchen häufig auf: Quadrate, Kreise und Dreiecke sind beliebte Bestandteile von Tisch- oder Schrankdesigns.

Farben im modernen Möbelstil
Ein modernes Interieur ist meist in neutralen, warmen Farben gehalten. Erdige Töne in hellen und dunkleren Nuancen sind gleichermaßen zu finden.
Moderne Minimalisten entscheiden sich für ein monochromes Farbschema, also eine Einrichtung in sehr wenigen, ähnlichen Farben. Der Raum selbst, Möbel sowie Accessoires unterscheiden sich nur in feinen Nuancen. Auf diese Weise entsteht ein ruhiges, aufgeräumtes Ambiente, das das Auge nicht unnötig ablenkt. Ganz im Sinne der Moderne.
Das bedeutet jedoch nicht, dass komplett auf Farben verzichtet wird. In einer modernen Einrichtung darf es auch knallige Akzente geben. Sie unterstreichen diesen farblich zurückhaltenden Stil noch einmal zusätzlich.
Deko im modernen Möbelstil
Auf Deko und überflüssige Wohnaccessoires wird im modernen Einrichtungsstil weitgehend verzichtet. Ausgewählte Stücke werden reduziert eingesetzt und besonderen Einzelstücken in schlichten, klaren Designs wird eine Bühne zur Präsentation geboten. Das kann ein großformatiges, abstraktes Wandbild oder eine extravagante Skulptur sein.
Minimalistischer Einrichtungsstil

Der minimalistische Einrichtungsstil geht im Grunde aus dem modernen Stil hervor. Beide Stile teilen viele Gemeinsamkeiten. Minimalisten gehen jedoch einen Schritt weiter, was Schlichtheit und Klarheit betrifft.
Wer seine Räume minimalistisch einrichten möchte, muss die Kunst des Weglassens beherrschen. Weniger ist mehr – das ist das Motto der Minimalisten. Schlichte, klare Designs in Kombination mit zurückhaltenden, neutralen Farben schaffen eine aufgeräumte Ästhetik. Die einfachen Möbeldesigns verzichten vollständig auf Ornamente und andere Details.
Eng mit dem minimalistischen Einrichtungsstil verbunden ist der Trend des Slow Living, der eher eine Lebenseinstellung darstellt. Die Besinnung auf das Wesentliche, ohne Ablenkung durch überflüssige Dinge, zeichnet sich im minimalistischen Raum vor allem durch viel Platz, optische Weite und eine reduzierte Einrichtung aus.
Minimalistische Möbel
Stauraum ist das Geheimnis jedes Interieurs, das sich minimalistisch nennt. Viele Schränke und verdeckte Fronten garantieren optische Ruhe und eine ausgeglichene Atmosphäre. Alle geometrischen Formen wie Würfel, Quader und Kugeln werden genutzt, um die Schlichtheit des minimalistischen Stils zu unterstreichen.
Große Möbelstücke wie Schränke und Betten werden mit filigranen Beinen kombiniert. Der Abstand zum Boden lässt den Raum leichter, offener und weitläufiger wirken – genau das, worauf es bei einem minimalistischen Interieur ankommt.
Glatte, glänzende Fronten und Tischplatten werden mit hochwertigen, kühlen Materialien wie Edelstahl, Chrom, Glas und Marmor kombiniert. Auch das Element Holz ist beliebt, um einer minimalistischen Einrichtung ein wenig Wärme zu verleihen.
Textilien sowie Polstermöbel mit Bezügen aus Leder und Baumwolle lassen den klaren, minimalistischen Stil dennoch warm und gemütlich wirken.

Farben im minimalistischen Stil
Der minimalistische Einrichtungsstil ist vor allem durch die Nicht-Farben Schwarz, Weiß und Grau geprägt. Zudem sind gedeckte Beige- und Brauntöne beliebt, da sie wärmer und wohnlicher wirken. Diese dezenten Farben sind ideale Partner für minimalistische Wohnkonzepte: Sie wirken beruhigend und verhindern visuelle Unruhe.
Wichtig ist, dass Wände, Böden sowie große Möbelstücke im gleichen Farbspektrum gehalten sind. Ein paar kleinflächige Farbakzente sind durchaus erlaubt – man sollte sich jedoch auf eine Nuance festlegen.
Dekoration im minimalistischen Einrichtungsstil
Accessoires und Dekoration werden nur minimal eingesetzt. Einige wenige ausgewählte Stücke dürfen jedoch gekonnt in Szene gesetzt werden – zum Beispiel durch gezielte Beleuchtung mit Spots.
Minimalistische Dekoration ist – wie die Möbeldesigns – schlicht und geradlinig. Geometrische Formen und der Verzicht auf jegliche Schnörkel und Spielereien garantieren maximale Schlichtheit.
Textilien sind meist musterfrei, so zieren unifarbene Teppiche die Böden, während großformatige Bilder mit abstrakten Motiven die Wände schmücken.
Maximaler Minimalismus

Im Zusammenhang mit minimalistischer Wohneinrichtung sollte auch der Maximal Minimalism erwähnt werden. Einerseits dem minimalistischen Stil sehr ähnlich, weist er jedoch gegensätzliche Merkmale auf. Und genau das macht diesen Einrichtungsstil so besonders: Maximal Minimalism nutzt das Beste aus zwei Designwelten: Er kombiniert schlichte Formen und klare Linien mit abstrakten Gestalten, lebendigen Farben und auffälligen Mustern.
Mit seinen markanten Möbeldesigns und auffälligen Statement-Pieces wirkt ein Interieur im Maximal Minimalism dennoch ruhig und aufgeräumt.
Mid-Century-Möbelstil

Von den 1930er bis in die 1960er Jahre erlebte die Designbranche weltweit ihre Blütezeit. Das Ergebnis: schwungvolle, zeitlose Entwürfe, die damals wie heute überaus beliebt waren und sind.
Ein Fokus auf Stil und Funktion zeichnet Möbel im Mid-Century-Stil aus, während in der Architektur Innen- und Außenbereiche miteinander verschmelzen. Große Glasfronten, Schiebetüren und Terrassen als Erweiterung des Wohnzimmers schaffen ein völlig neues Wohngefühl und verwandeln Räume von Grund auf.
Mid-Century-Möbel
Der Mid-Century-Einrichtungsstil zelebriert dezente Eleganz und einfache Lösungen. Er lebt von Weite und einem offenen Raumfluss, weshalb Fenster meist unbedeckt bleiben und Räume vorwiegend mit hüfthohen Möbeln eingerichtet werden.
Möbel im Mid-Century-Stil wirken vor allem als Einzelstücke. Stühle, Sessel und Beistelltische erhalten genügend Raum und damit eine Bühne ganz für sich allein. Retro-Mid-Century-Möbel zeichnen sich durch minimalistische Designs und abgerundete Ecken aus. Massivholz und warme Töne verleihen dem Stil Wärme und Gemütlichkeit.
Skulpturale Lampen setzen atmosphärische Highlights und verleihen dem Raum eine zeitlos-elegante Behaglichkeit.
Das Besondere an diesem Stil: Mid-Century-Möbeldesigns sind äußerst harmonisch und haben sich über Jahrzehnte mehr als bewährt. Wollte damals jeder ein Möbelstück im Mid-Century-Stil sein Eigen nennen, gelten sie heute als echte Designklassiker.
Möbelikonen wie die Stühle von Eames, der Freischwinger aus Kunststoff von Panton oder der Tulip Table und Chair von Saarinen sind zeitlose Klassiker, die einen Raum hochwertig und elegant wirken lassen. Zudem lassen sie sich aufgrund ihrer schlichten Gestaltung leicht mit anderen Einrichtungsstilen kombinieren und setzen einzigartige Akzente.
Tipp: Ein Raum sollte eher nicht ausschließlich im Mid-Century-Stil eingerichtet werden. Stattdessen sollte einzelnen Stücken viel Raum gegeben werden. Diese lassen sich harmonisch mit dem modernen, dem minimalistischen oder dem skandinavischen Einrichtungsstil kombinieren.

Farben im Mid-Century-Stil
Der Mid-Century-Möbelstil lebt von hellen, warmen Erdtönen, die von Sand über Stein bis hin zu Brauntönen reichen. Auf dieser Basis sorgen Akzente in Ocker, Senfgelb, Orange, Petrol oder Avocado für mehr Dynamik und lassen das Interieur gleichzeitig zeitlos und modern wirken.
Deko im Mid-Century-Stil
Lebendige Stoffe und Tapeten mit auffälligen Mustern werden mutig kombiniert und machen den Mid-Century-Stil so einzigartig. Gleichzeitig kann der Mustermix manchmal recht wild ausfallen. Der Trick dabei: Kombinieren Sie dezente Muster mit knalligen. So entsteht eine lebendige Kombination, die dennoch harmonisch wirkt.
Boho-Stil

Der Begriff Bohème bezeichnet einen Menschen mit einem unkonventionellen Lebensstil, und genau darum geht es beim Boho-Einrichtungsstil: eine unkonventionelle Mischung aus Möbeln und Accessoires.
Gleichzeitig zeichnet sich der beliebte Boho-Stil durch helle Farben, viele Textilien und einen bunten Mustermix aus, was eine freundliche, einladende Atmosphäre schafft.
Das Erzählen von Geschichten ist das Wesen dieses Stils, denn jeder im Boho-Stil eingerichtete Raum erzählt mit seinen vielen Accessoires und Mustern seine eigene Geschichte.
Besonders in den letzten Jahren ist der Boho-Stil immer beliebter geworden. Kein Wunder, denn bei diesem naturnahen Einrichtungsstil, bei dem scheinbar alles erlaubt ist, kann man sich einfach nur wohlfühlen.
Möbel im Boho-Stil
Natürliches Massivholz, Bambus, Rattan und andere Flechtwerke sind prädestiniert für Möbel im Boho-Stil. Natürlichkeit und eine lässige Ästhetik zeichnen die meist niedrigen Möbel aus. Bänke, Daybeds und Hocker sind oft bodennah oder haben kurze Beine, was an marokkanische Teestuben erinnert. Auch gemütliche Bodenkissen, die um Couchtische herum arrangiert sind, sind typisch für den Boho-Stil und schaffen eine Wohnumgebung, in der sich jeder willkommen und wohl fühlt.
Das Gute am Boho-Stil: Was nicht passt, gibt es nicht. Vintage-Möbel, Erbstücke von Oma und Opa sowie Flohmarktfunde lassen sich problemlos mit neuen Möbeln aus Holz oder Rattan kombinieren.
Farben im Boho-Stil
Der Boho-Einrichtungsstil ist von Natur aus dezent und stellenweise hell. Während helle, neutrale Erdtöne die Basis bilden, verleihen Akzente in Jadegrün, Pink und Mitternachtsblau dem Stil eine lebendige Note.
Wenn ein Raum im Boho-Stil eingerichtet wird, sollte man sich für einen Grundton bei Wänden, Böden und den großen Möbelstücken entscheiden. Highlights in leuchtenden Farben werden dann durch Deko und Textilien gesetzt. So entsteht ein ausgewogenes Gesamtbild, das ruhig und zugleich abwechslungsreich wirkt.

Deko im Boho-Stil
Ein Interieur im Boho-Stil lebt vor allem von der Vielfalt. Nicht nur verschiedene Möbel dürfen miteinander kombiniert werden, auch das Zusammenspiel von Accessoires und Dekoration unterliegt keinen strengen Regeln. Textilien wie Teppiche, Decken und Kissen mit unterschiedlichen Mustern dürfen über-, unter- und hintereinander kombiniert werden. Es gibt kein „zu viel“ – das Ganze sollte nur harmonisch wirken. Der Trick dabei? Definieren Sie einen roten Faden, der dem Ganzen einen visuellen Rahmen gibt. Das kann eine Farbe, die Form oder das Material sein. Auf diese Weise wirken wild gemusterte Plaids und Kissen in Kombination äußerst stimmig.
Typisch für den Boho-Stil ist auch das Layering. Das „Schichten“ verschiedener Textillagen sorgt für Gemütlichkeit und einen lässigen Look. So kann beispielsweise ein Kelim-Teppich auf einen größeren Jute-Teppich gelegt werden oder zwei Überwürfe können auf dem Sofa übereinander drapiert werden, was die Behaglichkeit im Raum erhöht.
Was jedes Interieur im Boho-Stil braucht: Globale Accessoires. Das können Reisesouvenirs oder Dekorationen mit ethnischen Mustern sein. Kissen mit Inka-Mustern verleihen Bett oder Sofa beispielsweise den typischen, weltoffenen Boho-Charme. Verspielte Details wie Quasten oder Fransen sorgen für noch mehr Abwechslung.
Glänzende Accessoires aus Metall oder Glas verleihen dem Einrichtungsstil eine elegante Note. Zudem werden Glaslaternen und Vasen mit Dekorationen aus natürlichen Materialien kombiniert.
Und zu guter Letzt: Pflanzen. Denn Boho ist grün! Sukkulenten und Palmen in Makramee-Ampeln oder Blumentöpfen aus Wasserhyazinthe oder handgefertigter Keramik setzen natürliche Akzente, während das frische Grün der Pflanzen wunderbar mit den hellen Boho-Farben kontrastiert.
Skandinavischer Einrichtungsstil

Weniger ist mehr – das ist das Motto eines skandinavischen Einrichtungsstils. Das vom Bauhaus-Stil inspirierte Credo spiegelt sich in der klaren Schlichtheit skandinavischer Designs wider. Weiße Wände, natürliche Materialien und organische Formen verkörpern einen Stil, der für jeden gedacht ist. Erschwinglich, praktisch und einfach schön – so lässt sich der skandinavische Möbelstil am besten zusammenfassen.
Möbel im skandinavischen Stil
Helle Holzmöbel aus heimischen Hölzern wie Fichte, Kiefer und Birke machen die langen, dunklen Winter für die Skandinavier erträglicher.
Großer Wert wird auf Naturprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen sowie auf echte Handwerkskunst gelegt. Baumwolle, Leinen und Leder sind als Bezugsmaterialien sehr beliebt.
Ein unverwechselbares Merkmal des skandinavischen Möbelstils: ausgestellte Beine. Tische, Kommoden und Stühle stehen auf konisch zulaufenden Beinen, die dem Stil Leichtigkeit und Jugendlichkeit verleihen.
Ursprünglich aus dem Mid-Century-Stil stammend, waren es vor allem skandinavische Designer, die Mitte des 20. Jahrhunderts echte Klassiker schufen. Die Designikonen von Eames, Wegner und Jacobsen sind ebenfalls charakteristisch für den skandinavischen Möbelstil und fügen sich harmonisch in jedes Wohnkonzept ein.
Ebenfalls äußerst beliebt: skandinavisches Lampendesign. Dreibeinleuchten, die Artichoke-Lampe von Henningsen oder Leuchten von Louis Poulsen sind sowohl als Originale als auch als Nachbildungen sehr gefragt.

Farben im skandinavischen Stil
Der skandinavische Einrichtungsstil zeichnet sich vor allem durch neutrale, klare Farben aus. So sind Weiß, Beige und Grau besonders beliebt, aber auch kühle Blautöne, tiefes Grün oder leuchtendes Gelb kommen vor.
Darüber hinaus fügen sich freundliche Pastelltöne von Mint über Hellgelb bis hin zu Rosé wunderbar in eine skandinavische Einrichtung ein.
Damit das Ganze nicht langweilig wirkt, sorgen dunkle Kontraste in Schwarz oder Anthrazit für die nötige Dynamik und verleihen skandinavischen Räumen mehr visuelle Tiefe.
Dekoration im skandinavischen Stil
Der skandinavische Möbelstil gewinnt vor allem durch gemütliche Textilien und Accessoires wie Kerzen, Laternen und Windlichter an Behaglichkeit. Wärmende Wollteppiche, grob gestrickte Decken und Kissen aus Fell, Filz oder weicher Baumwolle vermitteln Wärme und schaffen ein wohnliches Ambiente.

Einfarbige Textilien werden mit gemusterten kombiniert. Besonders beliebt: geometrische Muster wie Dreiecke und Zickzacklinien sowie Motive aus Flora und Fauna.
Übrigens hat die Herstellung von Glas und Porzellan in Skandinavien eine lange Tradition. Dekoration aus Glas, Porzellan und auch Metall verleiht dem skandinavischen Interieur einen Hauch von Eleganz. Vasen und Schalen in organischen Formen wie das Modell von Aalto oder Kerzenständer in geometrischem Design wirken modern und zeitlos und bilden einen feinen Kontrast zu den vielen Holzmöbeln.
Tipp: Der skandinavische Möbelstil ist eng mit dem Boho- und Hygge-Stil verwandt, sodass diese drei Stile leicht miteinander kombiniert werden können, was eine stimmungsvolle Einrichtung garantiert.
Japandi-Stil
Japandi gilt als Unterstil des skandinavischen Einrichtungsstils. Der Japandi-Stil vereint die ähnlichen ästhetischen Prinzipien zweier Designwelten: die schlichte Geradlinigkeit des skandinavischen und die minimalistische Eleganz des japanischen Stils. Oder anders ausgedrückt: reduzierte Ästhetik trifft auf durchdachten Minimalismus.
Der Japandi-Stil konzentriert sich auf das Wesentliche: Die Einrichtung ist schlicht, funktional, natürlich und minimalistisch. Die Perfektion des Unvollkommenen wird auf eine sehr ruhige Art zelebriert. Für die nötige Wärme und Gemütlichkeit sorgen natürliche Materialien und warme Farben.
Möbel im Japandi-Stil

Die Grundvoraussetzung für eine Einrichtung im Japandi-Stil ist Ordnung. Wenn Sie nicht ohnehin schon minimalistisch leben, ist der erste Schritt, auszumisten und sich von allem zu trennen, was nicht essenziell ist. Denn im Japandi-Stil hat jedes Möbelstück seine Funktion, alles hat seinen Platz und seinen Zweck. Auf unnötige Dekoration wird verzichtet. Stattdessen erhalten Statement-Pieces viel Raum, damit sie wirken können.
Generell strebt der Japandi-Stil danach, sich vom Konsumdenken zu entfernen. Ein Japandi-Interieur wird daher eher mit Klassikern und Erbstücken vervollständigt als mit Neuanschaffungen.
Typische Japandi-Möbel sind eher niedrig und filigran, was an die typisch japanische Zurückhaltung erinnert. Skandinavische Hölzer in hellen Tönen werden mit dunklem Holz in Schwarz oder Anthrazit kombiniert, was dem Raum Tiefe und Weite verleiht. Accessoires aus Steingut, Bambus und Papier ergänzen die Einrichtung und setzen natürliche Akzente.
Farben im Japandi-Stil
Die Japandi-Farbpalette reicht von hell-kühlen Skandi-Farben bis hin zu natürlich-warmen japanischen Tönen. Beige-, Creme- und Sandtöne bilden meist die neutrale Basis, während Kontraste in Schwarz und Anthrazit den Raum beleben und für mehr Tiefe sorgen.
Wenn Sie gerne mehr Farbe integrieren möchten, können Sie skandinavische Pastelltöne wie Hellblau, Mint oder Rosé mit erdigen Farben wie Braun, Terrakotta und Ocker kombinieren, um spannende Kontraste zu schaffen.
Wichtig beim Japandi-Stil ist eine harmonische Balance, damit das Interieur am Ende dennoch minimalistisch wirkt.
Deko im Japandi-Stil

Strukturierte Textilien aus natürlichem Leinen, Baumwolle oder Wolle sorgen für Abwechslung und die nötige Gemütlichkeit in einem monochromen Japandi-Interieur und schaffen eine wohnliche Wohlfühlatmosphäre.
Darüber hinaus kommt der Japandi-Stil mit wenig Dekoration aus. Accessoires aus Keramik und Glas sowie ein einzelnes großes Wandbild mit abstraktem oder natürlichem Motiv setzen gezielte Akzente. Besonders geeignet: Line Art. Diese Art von Kunst passt perfekt zum natürlich-reduzierten Japandi-Stil.
Ebenfalls Teil des Stils: Pflanzen. Sie werden jedoch eher sparsam eingesetzt – ganz nach dem Zen-Motto „Weniger ist mehr“. Insbesondere hohe, schmale Pflanzen mit schlicht geformten Blättern unterstützen den Look des Stils. Ebenso setzen einzelne Zweige wie Eukalyptus oder Monstera grüne Akzente – am besten in einer Vase aus Steingut oder natürlichem Flechtwerk.
Hygge-Stil
Hygge verkörpert vor allem eines: Gemütlichkeit. Dabei ist Gemütlichkeit und Wohlbefinden eher eine Lebenseinstellung, die mit einer Einrichtung im Hygge-Stil erreicht wird. Konkret zeichnet sich der Stil durch viel Licht sowie natürliche und wärmende Materialien aus.

Möbel im Hygge-Stil
Der Hygge-Einrichtungsstil besteht hauptsächlich aus skandinavischen Designklassikern und Holzmöbeln mit klaren Linien. Vor allem praktisch sollte es sein: Ein Beistelltisch-Set mit einzelnen kleinen Tischen ist besser als ein großer, massiver Couchtisch. Mobile Sitzgelegenheiten wie Poufs und Hocker sind ebenso funktional und ideal, wenn hyggelige Freunde zu Besuch kommen.
Was zunächst etwas altmodisch klingt, dient im Hygge-Stil nur dem übergeordneten Ziel der Gemütlichkeit: Holzpaneele an Wänden und Decken. Hier liegt der Fokus – wie bei den Möbeln – vor allem auf hellen Hölzern wie Kiefer, Fichte und Birke. Aber auch dunklere Töne wie Nussbaum und Teak sind beliebt und verleihen dem Stil ein wenig Mid-Century-Flair.
Unverzichtbar für eine Einrichtung im Hygge-Stil: Licht! Um die langen, dunklen Wintermonate glücklich zu überstehen, brauchen Skandinavier vor allem Helligkeit. Da natürliches Licht knapp ist, werden im Hygge-Stil viele Lichtquellen kombiniert. So schaffen Deckenleuchten, Hängelampen sowie Tisch- und Bodenleuchten ein stimmungsvolles, gemütliches Ambiente.

Farben im Hygge-Stil
Helle, warme Naturtöne bilden die ruhige Basis im Hygge-Stil, während zarte Pastellfarben und manchmal auch klare, kräftige Töne für Kontraste sorgen. Auch Muster werden gerne verwendet und lehnen sich stark an den skandinavischen Stil an.
Deko im Hygge-Stil
Kerzenständer, Laternen und Windlichter sind zusätzliche Lichtquellen und zaubern wunderbare Lichtinseln. Zudem werden weiche, wärmende Textilien aus Wolle und Fell kombiniert, die für optische Wärme und ein gemütliches Zuhause sorgen.
Glam-Einrichtungsstil

Der Glam-Einrichtungsstil ist edel, glamourös und schick. Mit kostbaren Materialien, lebendigen Farben und extravaganten Mustern verleiht er jedem Raum eine luxuriöse Note.
Die Einrichtung im Glam-Stil kann je nach gewählten Möbelstilen von modern bis verspielt reichen.
Viele Möbelstücke im Glam-Stil basieren auf Barock- oder Rokokoformen, doch in letzter Zeit werden dezente Formen mit typisch glamourösen Materialien kombiniert, was den Stil etwas gefälliger und weniger streng macht.
Möbel im Glam-Stil
Schwere Chesterfield-Möbel sind typisch, aber auch Polstermöbel mit zarten Beinen und geradlinigem Design können Glamour versprühen. Die Formen von Sesseln, Sofas und Schränken reichen von modern bis opulent, was den Stil überaus vielseitig macht.
Kombinieren Sie die großen Möbelstücke mit Konsolen, Kommoden und Tischen mit Spiegelflächen. Verspiegelte oder hochglänzende Fronten sind ebenso typisch wie Bezüge aus Samt, Velours und Seide. Auch Marmor ist beliebt und verleiht einer glamourösen Einrichtung zeitlose Eleganz.
Bei der Beleuchtung sind Kristalllüster typisch für den Glam-Stil und lassen das Interieur in prachtvollem Glanz erstrahlen.
Farben im Glam-Stil
Der Glam-Einrichtungsstil ist überaus kontrastreich. Eine neutrale Basis in Beige, Sand oder Grau wird mit leuchtenden Farben von Smaragdgrün und Königsblau bis hin zu Violett und Petrol, Jadegrün und Karmesinrot kombiniert, die dem Raum in Form von großen Möbelstücken oder kleineren Accessoires Dynamik verleihen.
Der Glam-Stil lässt sich jedoch auch mit maximalem Kontrast in Schwarz und Weiß gestalten. Damit der Kontrast nicht zu hart wirkt, empfiehlt es sich, statt reinem Weiß eher Eierschalenfarben oder ein dezentes Creme zu wählen.
Tipp: Damit eine Einrichtung im Glam-Stil nicht überladen wirkt, sollten Sie innerhalb einer Farbfamilie bleiben.
Dekoration im Glam-Stil
Die Dekoration im Glam-Stil ist vor allem prunkvoll. Spiegel mit verzierten, opulenten Rahmen, prachtvolle Vasen, Zierteller und Schalen in glänzendem Messing, Gold oder Silber, Kristallelemente, üppige Blumensträuße und starke, grafische Muster setzen dem extravaganten Interieur die Krone auf.
Bei den Textilien dominieren dicke Hochflorteppiche und schwere Vorhänge aus Brokat, während glänzende Materialien wie Seide und Samt zur Standardausstattung gehören.
Klassischer Einrichtungsstil


Der klassische Einrichtungsstil ist stilvoll und elegant und vermittelt ein warmes, wohnliches Gefühl. Dunkles Holz wechselt sich mit schlichten und klassisch gemusterten Textilien in dezenten Farben der gesamten Palette ab.
Einrichtungen im klassischen Stil sind gediegen und zugleich zeitlos – eine perfekte Balance zwischen Gemütlichkeit und Eleganz.
Möbel im klassischen Stil
Klassische Möbel zeichnen sich durch dezent geschwungene Linien und elegante Verzierungen aus. Möbel mit kunstvoll geschnitzten Beinen, Chaiselongues mit geschwungenen Rückenlehnen sowie massive Schränke und Kommoden aus hochwertigen Hölzern sind prädestiniert für ein klassisches Interieur.
Verwendet werden vor allem dunkle Hölzer wie Wenge oder Nussbaum, aber auch rötliche Hölzer wie Kirschbaum in Kombination mit hellen Bezügen aus Leder, Samt und Baumwolle.
Leuchten aus Glas und Metall verleihen dem Stil eine elegante Note.

Farben im klassischen Stil
Dezente, erdige Farben prägen den klassischen Einrichtungsstil, wobei die Nuancen von hell bis dunkel reichen. Gerade die Kontraste verleihen dem Stil mehr Dynamik und Abwechslung.
Zusätzliche Farbakzente in warmen Rot-, Grün- und Blautönen machen das klassische Interieur noch lebendiger.
Dekoration im klassischen Einrichtungsstil
Klassische Dekoration zeichnet sich vor allem durch geschwungene Formen und reiche Ornamente aus. Verzierte Spiegel und Bilderrahmen sind ebenso charakteristisch wie Vasen und Kerzenständer in glänzendem Messing, Gold oder Silber.
Teppiche und Kissen mit klassischen Mustern wie Rauten oder dezenten floralen Motiven sorgen für mehr Gemütlichkeit und eignen sich ideal, um farbliche Akzente zu setzen.
Zeitgenössischer Einrichtungsstil

Der Begriff „zeitgenössisch“ wird oft synonym mit „modern“ verwendet, unterscheidet sich jedoch grundlegend. Während der moderne Stil von der Vergangenheit inspiriert ist, wird das zeitgenössische Interior Design von der Gegenwart beeinflusst und entwickelt sich stetig weiter. Was heute als „zeitgenössisch“ gilt, muss das in fünf Jahren nicht mehr sein.
Im Grunde ist der zeitgenössische Stil vom Modernismus und Minimalismus inspiriert und konzentriert sich eher darauf, den Raum zur Geltung zu bringen, als einzelne Objekte in den Vordergrund zu stellen.
Auf unnötige Dekoration und überflüssigen Schnickschnack wird weitgehend verzichtet, was dem Stil einige Gemeinsamkeiten mit dem Mid-Century-Stil sowie modernen und minimalistischen Einrichtungen verleiht.
Zeitgenössische Möbel
Zeitgenössische Möbel sind minimalistisch und schaffen einen ruhigen, aufgeräumten Raum. Einfache, klare Linien werden mit Kurven und Rundungen kombiniert – und das ist neu im Vergleich zum modernen Einrichtungsstil. Dadurch wirkt das gesamte Interieur weicher und harmonischer.
Farben im zeitgenössischen Einrichtungsstil
Zeitgenössische Einrichtungen nutzen die gesamte Farbpalette. Neutrale Farben wie Schwarz, Weiß, Grau und Beige sind ebenso typisch wie zarte Pastelltöne oder extreme Farbkombinationen, was einen weiteren Unterschied zum modernen Stil darstellt.
Dekoration im zeitgenössischen Stil
Zeitgenössische Dekoration kann im Grunde alles sein, was gerade in Mode ist. Von asymmetrischen Schalen oder Spiegeln bis hin zu großflächigen Wandbildern mit abstrakten Motiven und wild gemusterten Teppichen. So wie die Zukunft keine Grenzen kennt, sind auch die Formen zeitgenössischer Wohnaccessoires grenzenlos.
Landhausstil

Ein Interieur im Landhausstil heißt jeden sofort willkommen und schafft dank heller Holzmöbel und natürlicher Materialien ein frisches, einladendes Ambiente.
Dieser Einrichtungsstil umfasst eine ganze Reihe von Unterstilen, die sich grundlegend voneinander unterscheiden. So gibt es den verspielten französischen Landhausstil, den rustikalen alpinen Landhausstil, den klassischen englischen Landhausstil und den erfrischenden maritimen Landhausstil.
Darüber hinaus zählt der romantische Shabby Chic zu den Unterarten dieses Stils.
Möbel im Landhausstil
Massivholzmöbel aus Kiefer sind charakteristisch für diesen Stil. Oft weiß lackiert oder gekalkt, sorgen sie für eine helle, freundliche Atmosphäre. Aber auch dunkle Landhausmöbel in Grau oder Braun sind typisch. In Kombination mit gedrechselten Beinen und Füßen sowie den typischen Landhausformen machen sie den Stil unverwechselbar.
Üppige Polstermöbel, in die man tief einsinkt, voluminöse Ohrensessel und Küchenbuffets, die wahre Stauraumwunder sind, sind typische Vertreter des Landhausstils. Neben natürlichem Holz sind auch Rattanmöbel und -leuchten sowie Textilien aus Leinen, Leder und Baumwolle sehr beliebt.

Farben im Landhausstil
Der Landhausstil zeichnet sich durch eine helle Farbgebung aus. Weiß, Creme und Beige bilden die Basis. Akzente in Blau, Rot oder Pastelltönen setzen farbliche Kontraste und werden mit typischen Landhausmustern kombiniert.
Dekoration im Landhausstil
Wohnaccessoires und Dekorationen im Landhausstil bestehen aus natürlichen Materialien wie Holz, Korbgeflecht und Keramik. Laternen und Windlichter sorgen für mehr Gemütlichkeit, während wärmende Plaids in Grobstrick sowie weiche Kissen aus Wolle, Baumwolle und Leinen für noch mehr wohnliches Flair sorgen.
Auf Kissen wie auch an Wänden sind neben Karos und Streifen florale Muster sehr beliebt und verleihen dem Stil eine romantische Note. Dekoration aus Metall und Glas verleiht einem Interieur im Landhausstil die nötige Prise Eleganz und setzt glamouröse Akzente.
Industrial Style
Der Industrial Style als Einrichtungsstil entstand in den 40er Jahren in Nordamerika und Großbritannien. Da Wohnraum knapp wurde, wurden immer mehr Werkstätten und Garagen in Wohnungen umgewandelt.
Dieser raue Fabrikcharme und Loft-Stil prägt den Einrichtungsstil bis heute. Es ist vor allem die Kombination aus warmen Holzelementen mit kühlem Industrial-Flair, die den Industrial Style so einzigartig macht.

Möbel im Industrial Style
Massivholz in warmen Brauntönen, schwere Chesterfield-Sofas und -Sessel sowie robuste, stabile Kommoden und Schränke sind charakteristisch für den Industrial Style.
Möbel, Textilien und Dekorationen wirken immer etwas alt und gebraucht. Dieser typische Used-Look verleiht dem Industrial Style seinen einzigartigen Charme: unbehandeltes Holz, gelebtes Leder mit Patina, sichtbare Gebrauchsspuren, Nieten und Metallbeschläge sind unverkennbare Merkmale des Industrial Style.
Farben im Industrial Style
Dunkle Töne dominieren den Industrial-Möbelstil und reichen von Braun- bis hin zu Graunuancen. Auch gedecktes Dunkelrot und Dunkelgrün eignen sich gut zur Kombination.
Dunkle Kontraste werden durch Schwarz und Anthrazit erzeugt, während leuchtendes Gelb oder sogar Neonfarben Akzente setzen und dem rauen Stil mehr Dynamik und Frische verleihen.
Dekoration im Industrial Style
Dekoration wird eher reduziert eingesetzt. Metallaccessoires wie Spiegel und Deko-Objekte unterstreichen jedoch den Fabrikcharakter des Möbelstils.
Weiche Textilien wie Kissen und Decken aus Leder, Filz oder grober Wolle sowie Fellteppiche bilden einen wunderbaren Kontrast zur Einrichtung und sorgen für das nötige Maß an Gemütlichkeit im Industrial-Loft.
Welche Einrichtungsstile sind modern?
Grundsätzlich lässt sich jeder Einrichtungsstil modern interpretieren. Wenn wir jedoch von den typischen Merkmalen eines modernen Interieurs sprechen, sind vor allem der Mid-Century-Stil sowie der minimalistische Einrichtungsstil im engeren Sinne modern.
Das bedeutet: reduzierte Formen, ausgewählte Möbel, klare, funktionale Designs und ein Minimum an Dekoration schaffen ein puristisches Ambiente, das sich modern nennen darf.
Wie finde ich meinen eigenen Einrichtungsstil?
Den eigenen Einrichtungsstil zu entdecken, kann ein langer Prozess sein. Oft wächst die Einrichtung über Jahre hinweg, und erst nach und nach kristallisiert sich ein erkennbarer Stil – oder vielmehr die Kombination verschiedener Stile – heraus.
Das Schöne an den meisten Einrichtungsstilen ist, dass sie sich harmonisch miteinander kombinieren lassen. Solange die Grundprinzipien ähnlich sind, entsteht ein stimmiges Gesamtbild. Und: Kleine Stilbrüche sind absolut erlaubt und verleihen jedem Interieur das gewisse Etwas.
Um herauszufinden, welcher Stil am besten zu Ihnen passt, können Sie einfach unser Stil-Quiz machen. Danach wissen Sie genau, was Ihnen gefällt. Das Beste daran: Sie müssen gar nicht wissen, was die einzelnen Stile ausmacht oder wie sie heißen.
Warum gibt es so viele verschiedene Einrichtungsstile?
Individuelle Vorlieben, kulturelle Einflüsse und historische Entwicklungen spiegeln sich in der Vielfalt der Einrichtungsstile wider. Menschen haben unterschiedliche ästhetische Präferenzen, die von ihrer Persönlichkeit, ihren Erfahrungen und ihrem kulturellen Hintergrund geprägt sind. Auch der Geschmack wandelt sich im Laufe der Zeit.
Ein weiterer Grund für die Vielfalt ist, dass unterschiedliche Stile verschiedenen Bedürfnissen und Funktionen gerecht werden. Verschiedene Räume erfordern unterschiedliche Konzepte: Ein Wohnzimmer soll gemütlich und einladend wirken, während ein Büro funktional und produktivitätsfördernd sein sollte.
Auch kulturelle und historische Einflüsse spielen eine Rolle. Einrichtungsstile entwickeln sich oft zeit- oder ortsabhängig. So ist beispielsweise der skandinavische Wohnstil stark von den nordischen Ländern und deren Klima geprägt.
Alles in allem gibt es viele Gründe für die Vielfalt der Einrichtungsstile. Letztlich ist diese Vielfalt positiv, da sie jedem die Möglichkeit gibt, den eigenen Wohnraum ganz nach den persönlichen Bedürfnissen und dem eigenen Geschmack zu gestalten.



