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June 21, 2020

Die Rolle von Interior Designern bei Entwicklungsprojekten

Entdecken Sie die Rolle von Innenarchitekten bei Entwicklungsprojekten: Steigerung der Vermarktbarkeit, Qualitätssicherung und Vermeidung kostspieliger Änderungen in Zürich.

Bei einem Schweizer Entwicklungsprojekt reicht die Rolle des Innenarchitekten von der ersten Konzeptskizze bis zur Übergabe. Sie umfasst Raumplanung, technische Innenausbaudokumentation, FF&E-Beschaffung, Koordination der Gewerke und Qualitätskontrolle. Für Entwickler in Zürich bedeutet das konkret: weniger kostspielige Änderungen in letzter Minute, eine stärkere Vermarktbarkeit und ein Ausbau, der hält, was die Renderings versprechen.

Die Berufsverbände VSI.ASAI und SIA setzen die Standards, die diese Rolle in der Schweiz definieren. Firmen wie Upscale Interiors arbeiten innerhalb dieser Rahmenbedingungen, um Entwicklern vom ersten Tag an einen zuverlässigen und verantwortungsbewussten Designpartner an die Seite zu stellen.

Was macht ein Innenarchitekt eigentlich bei einem Entwicklungsprojekt?

Der Aufgabenbereich des Innenarchitekten bei einem Entwicklungsprojekt umfasst fünf Kernbereiche: strategische Raumplanung, technische Innenraumplanung, Auswahl und Beschaffung von FF&E, Koordination der Gewerke sowie Unterstützung bei der Übergabe. Betrachten Sie es als das Bindeglied zwischen der architektonischen Hülle und dem fertigen, bewohnbaren Raum.

Hier ist eine kurze Checkliste der Verantwortlichkeiten, die in jedem Entwicklervertrag enthalten sein sollten:

  • Raumplanung und Konzeptentwicklung — funktionale Grundrisse, Zirkulation, Zonierung
  • Auswahl von Materialien und Oberflächen — Spezifikation von Oberflächen, Bodenbelägen, Decken, Schreinerarbeiten
  • FF&E-Koordination — Auswahl, Beschaffung und Zeitplanung von Möbeln, Einbauten und Ausstattung
  • Technische Ausführungspläne — detaillierte Pläne, Schnitte und Ansichten für die Gewerke
  • Ausschreibungsunterlagen — Leistungsverzeichnisse, Leistungsumfangsbeschreibungen, Lieferantenvergleiche
  • Bauleitung und Qualitätskontrolle — regelmäßige Baustellenbesuche, Mängelerfassung und Abnahme
  • Übergabedokumentation — Bestandspläne, Wartungshinweise, Garantieübersichten

Die REG-Registrierungskategorien in der Schweiz entsprechen direkt den geforderten Kompetenzen: REG A-Planer sind für komplexe Planungen und die umfassende Projektkoordination qualifiziert; REG B und REG C decken schrittweise definierte Ausführungs- und technische Umsetzungsbereiche ab. Wenn Sie einen Planer für ein Wohn- oder Gewerbeprojekt mit mehreren Einheiten in Zürich beauftragen, ist die Anforderung einer REG A-Qualifikation eine sinnvolle Grundlage.

Tägliche Aufgaben: Was Sie auf der Baustelle und in der Dokumentation erwarten können

Während der Entwurfsplanung umfasst die Woche des Planers typischerweise das Erstellen oder Überarbeiten von Zeichnungen, die Abstimmung mit dem Architekten bezüglich struktureller Schnittstellen sowie die Anpassung der Materialauswahl an das Projektbudget. Sobald der Bau beginnt, verlagert sich der Fokus auf Baustellenbesuche, Einweisungen der Gewerke und die Überwachung der Beschaffung im Vergleich zum Installationsplan.

Interior designer inspecting kitchen installation on site

Ein praktischer Rhythmus für Baustellenbesuche bei einem mittelgroßen Zürcher Wohnbauprojekt umfasst in der Regel die Konzeptprüfung, die technische Prüfung und Freigabe der Zeichnungen, Kontrollen vor der Installation durch wichtige Gewerke sowie einen formellen Mängelrundgang bei der Bauabnahme. Zwischen den Besuchen kümmert sich der Planer um Lieferantenanfragen, prüft Werkstattzeichnungen und aktualisiert die FF&E-Listen.

Zu den phasenbezogenen Leistungen gehören in der Regel Ausführungspläne (Entwurfsplanung), Oberflächen- und FF&E-Listen (Ausschreibung), Beschaffungsstatusberichte (Bauphase) sowie Mängellisten mit Fotodokumentation (Ausbau). Eine konsistente Versionierung und Benennung dieser Dokumente verhindert Verwirrung, die den Übergabeprozess gefährden könnte.

Infographic showing interior design project phases

Welche Projektphasen profitieren am meisten von der Einbindung eines Designers?

Eine frühzeitige Einbindung des Designers, idealerweise bereits in der Konzeptphase, verhindert kostspielige Nachbesserungen, die entstehen, wenn MEP-Leitungen, strukturelle Elemente oder Fensterpositionen mit dem Innenausbau kollidieren. So gliedert sich der Beitrag über die verschiedenen Phasen:

ProjektphaseHauptaufgaben des InnenarchitektenRisiko bei Abwesenheit des Designers
KonzeptRaumplanung, Moodboards, Abstimmung des BriefingsLayouts werden festgelegt, bevor die Anforderungen an den Ausbau berücksichtigt werden
EntwurfsplanungRaumaufteilungen, Materialvorgaben, 3D-VisualisierungFehlende Abstimmung zwischen Entwickler und Architekt
AusführungsplanungAusführungszeichnungen, Oberflächenverzeichnisse, LichtplanungGewerke erhalten unvollständige Informationen; Nachbesserungen wahrscheinlich
AusschreibungLeistungsverzeichnisse, Leistungsbeschreibungen, LieferantenauswahlÜberhöhte oder nicht vergleichbare Angebote von Auftragnehmern
BeschaffungFF&E-Bestellungen aufgegeben, Lieferzeiten überwachtVerzögerte Lieferung behindert die Montage
BauausführungBaustellenbesuche, Koordination der Gewerke, NachtragsmanagementQualitätsabweichungen; kostspielige Nachbesserungen bei der Abnahme
InnenausbauÜberwachung der Montage, MängelmanagementOberflächen und Möbel entsprechen nicht den genehmigten Spezifikationen
ÜbergabeBestandsdokumentation, WartungspläneDem Entwickler fehlen Unterlagen für die zukünftige Verwaltung

Der Standard-Workflow im Studio umfasst die Phasen: Bedarfsanalyse → Entwurf → Ausführungsplanung → Beschaffung → Umsetzung → Montage → Übergabe. Entwickler, die einen Designer erst in der Beschaffungsphase hinzuziehen, überspringen effektiv die vier Phasen, in denen der größte Mehrwert entsteht.

Wer macht was: Architekt, Designer, Bauunternehmer und Entwickler

Sich überschneidende Verantwortlichkeiten sind die größte Reibungsquelle bei Schweizer Bauprojekten. Das Generalplaner-Modell bündelt die Planung unter einer Leitung, was bei Großprojekten gut funktioniert, aber bei der separaten Beauftragung eines Innenarchitekten glasklare Verträge mit den Teilplanern erfordert.

Eine praktische RACI-Matrix für gängige Aufgaben:

  • Baugenehmigungen — Architekt (verantwortlich); Entwickler (rechenschaftspflichtig)
  • Ausführungspläne für den Innenausbau — Innenarchitekt (verantwortlich); Architekt (konsultiert)
  • Spezifikation und Beschaffung von FF&E — Innenarchitekt (verantwortlich); Entwickler (rechenschaftspflichtig)
  • Koordination der Gewerke auf der Baustelle — Innenarchitekt und Bauleiter (verantwortlich); Bauunternehmer (rechenschaftspflichtig)
  • Entscheidungen zu Statik und Haustechnik (HLKS) — Architekt / HLKS-Ingenieur (verantwortlich); Innenarchitekt (konsultiert)
  • Budgetfreigabe in jeder Phase — Entwickler (rechenschaftspflichtig); Innenarchitekt (konsultiert)

Drei Vertragsklauseln, die Entwickler bei der Beauftragung eines Innenarchitekten aufnehmen sollten:

  1. Klausel zur Leistungsabgrenzung – Auflistung der Leistungen nach Phasen inklusive Dateiformaten und Revisionsbeschränkungen
  2. Klausel zur Abnahme – schriftliche Freigabe erforderlich, bevor der Designer mit der nächsten Phase fortfährt
  3. Klausel zu Lieferzeiten bei der Beschaffung – Verpflichtung des Designers, Artikel mit Lieferzeiten von mehr als acht Wochen bereits in der Ausschreibungsphase zu kennzeichnen, bei Haftung für Verzögerungen durch verspätete Meldung

Die Bezugnahme auf die Honorarordnungen der SIA und die Leistungsbeschreibungen des VSI.ASAI in diesen Klauseln reduziert Unklarheiten im Leistungsumfang und klärt die Kostentragung während der Ausschreibung und Beschaffung. Wenn mehrere Spezialisten beteiligt sind, verhindern klare vertragliche Definitionen der Rolle des Innenarchitekten als Teilplaner oder federführender Innenarchitekt Doppelarbeit.

Welche Leistungen sollten Sie von Ihrem Innenarchitekten erhalten?

Eine gut geführte Zusammenarbeit hinterlässt eine dokumentierte Spur vom Konzept bis zur Übergabe. Das können Sie erwarten und zu diesen Zeitpunkten:

Ausschreibungsphase: Konzeptboards, schematische Grundrisse, Materiallisten, vorläufige FF&E-Listen, Lichtkonzept und ein Ausschreibungspaket mit Leistungsbeschreibungen.

Designer hands sorting execution drawings and schedules

Ausführungsphase: detaillierte Ausführungspläne (Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Schreinerdetails), aktualisierte FF&E-Listen mit Lieferanten- und Lieferzeitangaben, technische Spezifikationen für Handwerker sowie 3D-Visualisierungen zur Freigabe durch den Kunden.

Übergabephase: Revisionspläne, Montagepläne, Mängelliste mit Protokollen zur Behebung, Wartungshinweise und Garantieübersichten.

Die Dateibenennung ist wichtiger, als die meisten Entwickler annehmen. Ein einheitliches System stellt sicher, dass jedes Teammitglied die aktuelle Version findet, ohne nachfragen zu müssen. Legen Sie dies vom ersten Tag an vertraglich fest.

Bei Projekten, die Kunstwerke oder große Sonderanfertigungen beinhalten, hilft eine spezielle Checkliste für die Kunstbeschaffung, diese Elemente in den Beschaffungsplan zu integrieren, bevor Lieferzeiten zum Problem werden.

Wie werden Innenarchitekten in der Schweiz bezahlt?

In der Schweiz sind Honorarmodelle für Innenarchitekten in der Regel in drei Strukturen unterteilt, wobei jede das Risiko unterschiedlich verteilt:

  • Pauschalhonorar (Paketpreis) – kalkulierbar für den Bauherrn; der Designer trägt das Risiko bei Leistungserweiterungen. Am besten geeignet, wenn das Briefing präzise ist und Änderungen unwahrscheinlich sind.
  • Prozentsatz der Baukosten – bringt die Anreize des Designers mit der Projektqualität in Einklang; wird üblicherweise auf die Kosten des Innenausbaus angewendet, nicht auf das Gesamtbauvolumen. Richtwerte variieren je nach Komplexität und Umfang des Projekts. Betrachten Sie daher Online-Angaben eher als Verhandlungsbasis denn als festen Maßstab.
  • Aufwandshonorar (Stunden-/Tagessatz) – maximale Flexibilität für den Bauherrn; die Kosten sind schwerer zu deckeln. Geeignet für Projekte, bei denen der Umfang zu Beginn noch nicht genau definiert ist.
  • Phonorar nach Leistungsphasen – Honorare sind an den Abschluss von Projektphasen gekoppelt und orientieren sich an den Leistungsbeschreibungen von SIA oder VSI.ASAI. Dieses Modell bietet beiden Parteien klare Zahlungsmeilensteine und reduziert Streitigkeiten über den Leistungsumfang.

Der Branchenstandard sieht Beschaffung, technische Zeichnungen und Bauleitung als Kernaufgaben, die im Honorar des Designers enthalten sind. Seien Sie vorsichtig bei Angeboten, die Ausführungspläne oder die Bauleitung ausschließen, da diese nachträglich oft teurer zu kompensieren sind, als die anfängliche Ersparnis vermuten lässt.

Zeitplanerwartungen und Koordinierung der Beschaffung

Ein realistischer Zeitrahmen für ein Wohnbauprojekt in Zürich sieht in etwa so aus: Beauftragung des Designers in der Konzeptphase (Monat eins), Design-Freeze nach Genehmigung des Vorprojekts (Monat drei), Ausschreibungsunterlagen (Monat vier), Bestellung der Materialien (Monat fünf), Baubeginn (Monat sechs), Montage (Monat neun), Mängelbehebung (Monat zehn), Übergabe (Monat elf).

Die größten Zeitrisiken liegen in der Beschaffung. Maßgefertigte Möbel europäischer Hersteller haben meist lange Lieferzeiten, die in den Beschaffungsplänen berücksichtigt werden müssen. Importierter Naturstein, Spezialleuchten und Schreinerarbeiten können noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Ein Designer, der diese Punkte bereits bei der Ausschreibung und nicht erst bei der Bestellung anspricht, spart Ihnen wertvolle Wochen.

Änderungswünsche während der Bauphase sind ein weiterer häufiger Grund für Verzögerungen. Wenn ein Bauherr nach der Erstellung der Ausführungspläne eine Änderung der Oberflächen wünscht, muss der Designer die Pläne überarbeiten, neu an die Handwerker verteilen und betroffene Gewerke gegebenenfalls neu ausschreiben. Ein explizites Änderungsprotokoll im Vertrag, das Bearbeitungszeiten und Kostenfolgen regelt, schützt den Zeitplan.

Häufige Fallstricke und wie man sie vermeidet

Die meisten Probleme beim Innenausbau von Schweizer Bauprojekten lassen sich auf eine Handvoll wiederkehrender Fehler zurückführen:

  • Späte Einbindung – wird der Designer erst hinzugezogen, nachdem der Architekt die Grundrisse festgelegt hat, entstehen Zwänge, deren Umgehung teurer ist als ihre Vermeidung.
  • Unklare Leistungsbeschreibungen – Verträge, die lediglich „Designleistungen“ aufführen, ohne Zeichnungen, Zeitpläne und Formate zu spezifizieren, lassen beide Parteien im Unklaren.
  • Mangelhafte TGA-Schnittstellen – Innenraumkonzepte, die Leitungswege für Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro ignorieren, führen zu kostspieligen Konflikten während der Bauphase
  • Fehlende Ausführungsplanung – Werden Gewerke auf Basis von Entwurfsplänen ausgeführt, entstehen inkonsistente Ergebnisse; bei Projekten, die über einen einfachen Innenausbau hinausgehen, ist eine Ausführungsplanung unverzichtbar
  • Zu kurze Vorlaufzeiten bei der Beschaffung – Die Bestellung von Sonderanfertigungen nach Baubeginn führt fast immer zu Verzögerungen bei der Übergabe

Zur Haftung: Prüfen Sie vor Vertragsunterzeichnung, ob Ihr Planer über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügt. In der Schweiz wird von Innenarchitekten mit REG A/B-Eintrag erwartet, dass sie während des Ausbaus als technischer Vertreter der Bauherrschaft agieren, was eine echte Verantwortung mit sich bringt. Stellen Sie sicher, dass deren Versicherung diesen Leistungsumfang abdeckt.

Profi-Tipp: Fixieren Sie den Zeitpunkt für den Design-Freeze vertraglich und fügen Sie eine Kostenaufstellung für Änderungen bei, die nach diesem Datum angefordert werden. Eine einzige späte Änderung an einer maßgefertigten Schreinerarbeit kann eine Kettenreaktion auslösen und zu vier Wochen Verzögerung führen. Die Kosten von Anfang an transparent zu machen, ist das effektivste Mittel, um dies zu verhindern.

So arbeitet Upscale Interiors bei Zürcher Bauprojekten

Bei einem kürzlich realisierten Wohnbauprojekt in Zürich wurde Upscale Interiors bereits in der Entwurfsphase hinzugezogen, noch bevor die baulichen Entscheidungen finalisiert waren. Das Team erstellte innerhalb der ersten sechs Wochen Raumpläne, einen Material- und Oberflächenkatalog sowie eine vollständige FF&E-Liste, wodurch der Bauherr bereits vor der Ausschreibungsrunde über ein beschaffungsreifes Paket verfügte.

Zu den vom Bauherrn freigegebenen Leistungen gehörten: schematische Grundrisse und 3D-Visualisierungen für das Marketing, detaillierte Ausführungspläne für alle Schreinerarbeiten und Nasszellen, ein Materialkatalog mit Lieferantenkontakten und Lieferzeiten, ein mit dem Elektroingenieur abgestimmter Beleuchtungsplan sowie eine Mängelliste, die vor der Übergabe abgearbeitet wurde.

Die Ergebnisse waren konkret: Die Beschaffung konnte vier Wochen vor dem ursprünglichen Zeitplan abgeschlossen werden, da Artikel mit langen Lieferzeiten bereits bei der Ausschreibung und nicht erst während der Bauphase identifiziert wurden. Die Vorteile der Beauftragung eines Innenarchitekten zeigten sich am deutlichsten bei der Übergabe: Die Mängelliste war kürzer als bei früheren Projekten des Bauherrn und die Einheiten kamen fristgerecht auf den Mietmarkt.

Wichtige Erkenntnisse

Innenarchitekten bei Schweizer Bauprojekten bieten den größten Mehrwert, wenn sie bereits in der Konzeptphase eingebunden werden und ihr Leistungsumfang vertraglich gemäß den Standards von SIA und VSI.ASAI definiert ist.

PunktDetails
Frühzeitige EinbindungBinden Sie den Designer bereits in der Konzeptphase ein, um kostspielige Konflikte mit der TGA und der Statik während des Ausbaus zu vermeiden.
Phasengerechte LeistungsdefinitionVerträge sollten spezifische Dateiformate und Revisionsgrenzen für die Ausschreibungs-, Ausführungs- und Übergabephasen festlegen.
Bezugnahme auf SIA- und VSI.ASAI-NormenDie Verankerung von Honoraren und Leistungsumfang in diesen Rahmenwerken reduziert Streitigkeiten und klärt die Verantwortlichkeiten bei der Beschaffung.
Protokoll für Nachtragsmanagement erstellenEin schriftlich fixierter Prozess mit vereinbarten Bearbeitungszeiten und Kostenfolgen stellt sicher, dass der Zeitplan nach dem Design-Freeze eingehalten wird.
Upscale Interiors für Zürcher ProjekteUpscale Interiors liefert Ausführungspläne, FF&E-Beschaffung, 3D-Visualisierungen und Installationsüberwachung für Schweizer Bauprojekte.

Warum klare Leistungsumfänge der wahre Return on Investment sind

Die Diskussion über Innenarchitekten bei Bauprojekten konzentriert sich meist auf die Ästhetik – doch das greift zu kurz. Wenn Remo Derungs von VSI.ASAI die Kernkompetenz darin sieht, kreative Visionen mit der Dichte Schweizer Bauvorschriften in Einklang zu bringen, spricht er einen Punkt an, den Entwickler direkt im Budget spüren: Ein Designer, der technische Rahmenbedingungen beherrscht, ohne die räumliche Qualität zu opfern, schützt Ihre Marge, nicht nur Ihre Moodboards.

Meine Erfahrung zeigt immer wieder: Die Projekte mit den reibungslosesten Übergaben sind nicht die mit den höchsten Designbudgets. Es sind jene, bei denen der Leistungsumfang des Designers vor Baubeginn klar definiert wurde, SIA-Leistungsphasen vertraglich verankert waren und der Entwickler den Designer als technischen Partner und nicht als nachträglich hinzugezogenen Dekorateur betrachtete. Der Innenausbau entscheidet darüber, ob ein Projekt seine Rendite erzielt oder sie durch Nachbesserungskosten wieder einbüßt. Klarheit über die Zuständigkeiten, gestützt auf VSI.ASAI- und SIA-Standards, sichert diese Rendite ab.

Upscale Interiors: Ihr Designpartner für Zürcher Bauprojekte

Entwickler, die Ausführungspläne, FF&E-Beschaffung, 3D-Visualisierungen und Installationsüberwachung aus einer Hand und ohne die Koordination zahlreicher Spezialisten wünschen, finden in Upscale Interiors den richtigen Partner. Das Büro ist bei Wohn- und Gewerbeprojekten in der Schweiz und Europa tätig und verfügt über direkte Erfahrung mit Zürcher Bauprojekten sowie fundierte Kenntnisse der SIA- und VSI.ASAI-Leistungsstandards.

Der erste Schritt ist ein Kennenlerngespräch: Sie bringen das Briefing mit, Upscale Interiors definiert den Leistungsumfang, und Sie erhalten ein klares Bild von den Ergebnissen, dem Zeitplan und der Kostenstruktur, bevor Sie sich festlegen. Entdecken Sie das gesamte Spektrum unserer Design- und Projektmanagement-Leistungen, oder vereinbaren Sie ein Gespräch direkt, um Ihr Zürcher Projekt zu besprechen.

Nützliche Quellen und Schweizer Referenzen

  • VSI.ASAI / immobilia-Kommentar (Remo Derungs) – Branchenperspektive zur regulatorischen Komplexität und zum strategischen Mehrwert von Innenarchitekten im Schweizer Bauwesen.
  • REG A/B/C Registrierungsrichtlinien – Offizielle Schweizer Kompetenzdefinitionen für Innenarchitekten; zur Überprüfung der Qualifikationsstufe eines Designers vor Vertragsabschluss.
  • Schweizer Leitfaden für die Aufgabenbereiche von Innenarchitekten – Phasenweise Aufschlüsselung der Aufgaben vom Konzept bis zur Übergabe, inklusive Verweisen auf die SIA-Leistungsphasen.
  • Leitfaden für Generalplanerverträge (WEKA) – Erläutert, wann sich ein Generalplanermodell für komplexe Projekte eignet und wie Teilplanerverträge strukturiert werden sollten.
  • SBID: Das Rollenverständnis eines Interior Designers – Maßgeblicher Überblick über die Verantwortlichkeiten von Interior Designern durch einen anerkannten Berufsverband.
  • Upscale Interiors Leistungsübersicht – Details zu Designmanagement, FF&E-Beschaffung, 3D-Visualisierung und Projektkoordination für Schweizer Kunden.

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June 21, 2020
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